Reise nach Polen in die hohe Tatra
Aktualisiert: 24. Juli 2020

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen….. 😉
Diese Reise ist eigentlich aus einer „Laune“heraus entstanden.
Auf einer unserer Reisen, im Jahre 2016, hat unser Busfahrer aus seiner Heimat Polen erzählt.Im Verlauf des Gespräches kam dann der Vorschlag: „Ihr müßt unbeding mal meine Heimat Zakopane kennen lernen!“
Unsere Mitreisenden Senioren waren sofort begeistert und so wurde für das kommende Jahr diese Reise geplant Also führte unsere diesjährige Mehrtagesreise uns in das südliche Polen, in die Region ZAKOPANE. Zakopane ist eine der südlichsten Städte und die höchstgelegene Stadt Polens.
Das Stadtgebiet selbst reicht von 750 bis zu 1000 m Höhe
Der Ablauf ist wie folgt geplant 1.Tag: Anreise mit Zwischenübernachtung in Cottbus 2.Tag: Weiterreisen zum Zielort Zakopane 3.Tag: Rundtour und Floßfahrt auf dem Dunajcem 4.Tag: Rundfahrt um Zakopane und Besuch einer Kirche. Den Rest des Tages zur freien Verfügung. Wegen eines großen Radrennens sind alle Straßen rund um unser Hotel gesperrt. 5. Tag Besuch der Stadt Krakau 6.Tag Panoramarundfahrt in der Hohen Tatra 7. Tag
1.TAG Montag, 31.07.2017 Morgens um 8:00 Uhr starten wir mit dem Bus durch die Gemeinde und sammeln unsere Mitreisenden ein. Wir haben diesmal einen Komfortbus. Dieser Bus ist 2m länger als normal und bietet somit mehr Platz in den Sitzreihen.
Ca 450 KM liegen heute vor uns

In Bockhorn verabschiedete Enrico Griese sich noch einmal von uns und bedankte sich bei Sabine Fölster dafür das der Termin für diese Reise noch einmal verschoben worden ist. Es gab in der Planung eine Überschneidung mit dem Termin zum Kindervogelschießen in Bockhorn. Nach 2 Stunden Fahrtzeit legen wir unsere 1. Pause ein. Wie immer auf unseren Mehrtagesreisen gibt es ein Frühstück auf dem Rastplatz. Bilder: Frühstück auf dem Rastplatz Gudow
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Nach dieser ersten Stärkung ging es weiter. Unser Ziel für den heutigen Tag ist Cottbus. Je weiter wir Richtung Osten fahren umso wärmer wird es. Wir sind diesen Sommer ja nicht gerade mit Wärme und Sonne verwöhnt worden so dass wir im Verlauf der Reise doch sehr mit den hohen Temperaturen zu tun hatten. Die Außentemperaturen lagen täglich zwischen 31 und 35 Grad.

Cottbus
Endlich angekommen !
Wir haben das erste Etapenziel erreicht - Cottbus
Cottbus ist die größte Stadt in der Niederlausitz und liegt an der mittleren Spree .
Nach der langen Reise freuten wir uns auf unser Zimmer im Lindner Congress Hotel.
Bis zum Abendbrot war noch ein wenig Zeit, so das jeder es sich noch ein wenig gemütlich machen konnte.
Die einen haben es sich im Hotel bequem gemacht und andere haben die nähere Umgebung zu Fuß erkundet und abei vielleicht noch mal ein leckeres Eis gegessen 😉
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2.Tag Dienstag, 01.08.2017
Weiterreise Richtung Zakopane / Polen
Heute liegt eine Strecke von ca. 570 km vor uns

Bei sommerlichen Temperaturen, um die 34 Grad, ging unsere Reise weiter.
Nur gut das unser Reisebus eine Klimaanlage hat.
Bei jeder Pause war allerdings schwitzen angesagt ;-),sobald man aus dem Bus heraus gestiegen ist merkete man wieder wie warm es doch ist.Wie gesagt mit sommerlichen Temperaturen waren wir Schleswig-Holsteiner ja dieses jahr noch nicht so vertraut,denn der Sommer 2017 fiel ja eher mäßig aus,also überwiegend regnerisch und kühl.
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ZAKOPANE
Zakopane (30.000 Einwohner) ist das wichtigste Wintersportzentrum Polens. Hier fanden schon zahlreiche internationale Wettkämpfe statt, darunter Weltmeisterschaften im Skispringen und Biathlon sowie Weltcup-Rennen im Slalom.
Ankunft in Zakopane , Hotel Helan


Ein phantastischer Ausblick.
Von unserm Zimmer können wir direkt auf die Berge der hohen Tatra sehen.
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Floßfahrt auf dem Dunajcem
3.Tag Mittwoch, 02.08.2017
Am 3. Tag haben wir eine Floßfahrt auf dem Dunajcem und eine Rundfahrt,mit dem Bus, durch die Region Zakopane gemacht. Start und Ziel war unser Hotel Helan.
Floßfahrt_und_Rundtour_02-08-2017 Flossfahrt auf dem Dunjacem-1 Flossfahrt auf dem Dunjacem-2 Flossfahrt auf dem Dunjacem-15 Flossfahrt auf dem Dunjacem-20 Flossfahrt auf dem Dunjacem-27 Flossfahrt auf dem Dunjacem-51 Flossfahrt auf dem Dunjacem-33 Flossfahrt auf dem Dunjacem-30 Flossfahrt auf dem Dunjacem-37 Flossfahrt auf dem Dunjacem-16 20170802_103547 Flossfahrt auf dem Dunjacem-45 Flossfahrt auf dem Dunjacem-29 Flossfahrt auf dem Dunjacem-5 Flossfahrt auf dem Dunjacem-41 Flossfahrt auf dem Dunjacem-11 Flossfahrt auf dem Dunjacem-24 20170802_120338 20170802_124928 20170802_112505 20170802_111322_001 20170802_140227 20170802_140134 Landschaft-Polen-Hohe Tatra46 20170802_140139 20170802_124937_001 20170802_124928 20170802_121834 20170802_120258 20170802_112505 20170802_110719 20170802_103547 20170802_111322_001 Landschaft-Polen-Hohe Tatra27 Erzengel-Micael-Kirche (2)_edited Erzengel-Micael-Kirche (3) Landschaft-Polen-Hohe Tatra7 Landschaft-Polen-Hohe Tatra3 Landschaft-Polen-Hohe Tatra29 Landschaft-Polen-Hohe Tatra31 Landschaft-Polen-Hohe Tatra4 Landschaft-Polen-Hohe Tatra5 Landschaft-Polen-Hohe Tatra45 Landschaft-Polen-Hohe Tatra6 Landschaft-Polen-Hohe Tatra9 Landschaft-Polen-Hohe Tatra2 Landschaft-Polen-Hohe Tatra19 DSC_0014 Flossfahrt auf dem Dunjacem-54
Rundfahrt durch die hohe Tatra 4.Tag Donnerstag, 03.08.2017 Am 4 Tag starteten wir zur einer Rundfahrt durch die hohe Tatra.
Die Hohe Tatra (Tatry) ist das kleinste Hochgebirge der Welt und der höchste Teil der Karpaten. Sie gehört zu 2/3 zur Slowakei und zu 1/3 zu Polen.
Die hohe Tatra ist gleichermaßen beliebt bei Bergwanderer und Wintersportler.
Wobei der Schwerpunkt sicherlich beim Wintersport liegen dürfte.
Die Bewohner der Tatra,die Gorale,haben eigene Traditionen und Eigenheiten mit einem eigenen Dialekt, Bräuchen, Trachten und Geschichten entwickelt
An diesem Tag war in unserem Ortsteil von Zakopane eine Menge los.
Die 6. und vorletzte Etappe des Radrennens "Große Polenrundfahrt" endetet an der großen Sprungschanze in Zakopane.
Aus diesem Grund waren viele Straßen gesperrt.
Dieses Radrennen ist für die Polen vergleichbar mit der toure de france,also eines der sportlichen Höhepunkte im Jahr.


Eines der Höhepunkte dieses Tages war eine Besichtigung der Kirche Sanktuarium Matki Bozej Fatimski
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KRAKAU
5.Tag Freitag, 04.08.2017 Am 5.Tag unserer Reise fuhren wir nach Krakau. Nach einer kleinen Stadtführung hatten wir hier nun noch ein wenig Freizeit um die Stadt "auf eigene Faust" zu erkunden oder aber in eine Wirtschaft zu gehen um zu trinken oder speisen.
Krakau,die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen, liegt im Süden von Polen rund 350 km südwestlich von Warschau und ist mit rund 760.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes.
Krakau gilt aber als heimliche Hauptstadt Polens und wird auch als "polnisches Florenz" oder Paris an der Weichsel bezeichnet.
Das historisch gut erhaltene Stadtbild von Krakau ist vornehmlich durch Bauwerke und Denkmäler der Barock-, Gotik- und Renaissancezeit geprägt.
Bei einem Besuch der Stadt sollte man unbedingt die Tuchhallen besuchen.
Die Tuchhallen von Krakau befinden sich in der Mitte des Hauptmarktes.
Sie wurden von König Kasimir den Großem im Mittelalter,im gotischen Stil,erbaut.
Im Jahre 1555 fielen Sie leider einem Feuer zum Opfer.
Als die Tuchhallen wieder aufgebaut wurden erhielten sie nach einem Entwurf von Santi Gucci, einem italienischen Künstler, eine umlaufende Attika, Maskaronenköpfen sowie ein Tonnengewölbe

Krakau hat sehr schön erhaltene Bauwerke.
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Gubałówka
6.Tag Samstag, 05.08.2017
Fahrt zum Dolna Gubałówka und große Panoramafahrt durch die hohe Tatra
Der Gubałówka ist ein 1126 Meter hoher Berg oberhalb von Zakopane.
Auf dem Berg befindet sich eine kleine Siedlung, insbesondere Läden und Restaurants, aber auch eine kleine Kapelle.
Auf den Berg führt eine Standseilbahn, die im Dezember 1938 nach 168 Tagen Bauzeit eingeweiht wurde. Im Jahr 2001 wurde die Bahn grundlegend saniert.
Aber Sie können auch mit einem Fahrzeug auf diesen Berg kommen,da eine Strasse bis zur Aussichtsplattform führt.
Neben dem Blick auf den Ort Zakopane bietet der Berg eine Aussicht auf das Podhale und die südlich liegende Hohe Tatra.Bei einer Bergformation kann man mit etwas Phantasie einen liegenden Mann erkennen ;-)

Fahrt zum Dolna Gubałówka
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Große Panoramafahrt durch die hohe Tatra,auf der polnischen Seite.
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Halt auf einem kleinen Bauernhof zur Verkostung von Ziegenkäse
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Fahrt durch Zakopane
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Chocholow
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ABREISE
7.Tag Sonntag 06.08.2017 Es heißt wieder Abschied nehmen, wir treten unsere Heimreise an. Auch dieses Mal ist wieder eine Zwischenübernachtung geplant. Unser Ziel ist die Stadt Görlitz Dieses Mal liegen ca. 500 km vor uns.


Göritz
Die Stadt liegt an der Lausitzer Neiße, die dort seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Der östlich der Neiße gelegene Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und bildet seitdem die eigenständige polnische Stadt Zgorzelec.
Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont !
Der wohl größte Schatz der Europastadt Görlitz/Zgorzelec ist ihr architektonischer Reichtum. Allein in Görlitz sind fast 4.000 Baudenkmale aus 500 Jahren europäischer Baugeschichte zu sehen.
Durch Görlitz verläuft der 15.Längengrad!
Nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, stand noch eine Stadtrundfahrt und eine Stadtführung an.
Als erstes machten wir gemeinsam eine Stadtrundfahrt durch Görlitz.
Nach dem wir im Altstadtviertel angekommen waren haben wir die Gruppe geteilt.
Diejenigen die noch Lust auf einen Spaziergang durch die Altstadt, bis zum Hotel, hatten stiegen nun aus und folgtem dem Stadtführer.
Die anderen wurden mit dem Bus wieder zum Hotel gefahren.


Wir haben sehr viel über Görlitz erfahren und für mich persönlich war es auch einer der Highlights dieser Reise. Unsere sehr erfahrenen Stadtführer haben sich sehr viel Mühe gegeben uns die Besonderheiten von Görlitz näher zu bringen.
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Wo die Stunde schlägt:
Die Stadt Görlitz liegt auf dem 15. Meridian - der sogenannten "Mittagslinie",
Also der Linie die die mitteleuropäische Zeit bestimmt.
Die Stadt Görlitz, an der Neiße, ist die einzige in Deutschland, durch die der 15. Längengrad verläuft.

8.Tag Montag 08.08.2017 Abreise Richtung Bark Unsere heutige Strecke beträgt auch noch einmal ca. 600 km
Wir sind wieder gut zu Hause angekommen und haben viele schöne Dinge gesehen.

Zum Abschluß noch mal ein Gruppenbild vor dem Hotel Helan in Zakopane.



















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